Mission-Erde-Entdecken

Slowenien

Was für ein tolles Land

Unsere Reise brachte uns weiter nach Slowenien; zwei Wochen haben wir in diesem wunderschönen Land verbracht. Wir mieteten dieses Mal ein Auto, um die abgelegenen Orte und die Berge zu erreichen.

Mit einer Ausnahme haben wir dieses Mal bewusst auf Drohnenaufnahmen verzichtet, denn in den Bergen gelten Geozonen.

Dieser Bericht dauerte ein bisschen länger, weil all die Eindrücke erstmal verarbeitet werden mussten. Dafür gibt's nun auch eine ganze Menge zu lesen und zu gucken.

Touristenattraktion

Bleder See

Slowenien ist ein Land des Wassers. Vom ikonischen Bleder See, wo wir mit dem Boot unterwegs waren, bis zur wilden Vintgar-Klamm und den stillen Momenten am Lake Bohinj.

Der Bleder See, mit seiner Insel und den traditionellen Pletna-Booten, ist ein Symbol slowenischer Romantik – und zugleich erinnert die Villa Bled, einst Sommersitz von Tito, an die bewegte Geschichte des Landes.

Die traditionellen Pletna-Boote auf dem Bleder See werden seit Jahrhunderten von Hand gerudert und sind bis heute das Symbol für eine der schönsten Überfahrten Sloweniens.

Innehalten

Wasser und Flüsse

Die Soča, oft als Smaragdfluss bezeichnet, entspringt in den Julischen Alpen und zieht sich mit ihrem einzigartig türkisgrünen Wasser durch das Triglav-Gebirge bis nach Italien. Sie ist berühmt für ihre dramatischen Schluchten, glasklaren Gumpen und ihre Bedeutung für Outdoor-Aktivitäten wie Kajakfahren, Rafting und Fliegenfischen. Das Wasser ist spektakulär klar, bleibt jedoch auch im Sommer erfrischend kühl - meist zwischen 10 und 15 °C.


Ganz anders zeigt sich die kleinere Nadiža, ein Nebenfluss nahe Kobarid. Sie gilt als einer der wärmsten Flüsse der Region und lädt im Sommer mit Temperaturen von 20 bis 25 °C zum Baden ein. Mit ihren natürlichen Becken und idyllischen Felsformationen ist sie ein beliebter Ort für Familien und Ruhesuchende, die die Natur in entspannter Atmosphäre geniessen möchten.

Berge

Triglav Gebirge

Die Mangart-Straße ist die höchstgelegene Panoramastraße Sloweniens und führt auf bis zu 2.055 Meter Höhe in die Julischen Alpen. Sie schlängelt sich mit engen Kehren und spektakulären Ausblicken bis in die Nähe des Mangart-Sattels, direkt unterhalb des 2.679 Meter hohen Mangart-Gipfels. Unterwegs eröffnen sich atemberaubende Blicke auf das Triglav-Massiv, die italienischen Alpen und bei klarer Sicht sogar bis nach Kärnten.
Aber die Fahrt hierher ist ein Abenteuer für sich. Die Straße ist nur 2,50 m breit und hat hier und da einige Ausbuchtungen für die sich begegnenden Fahrzeuge. Vorfahrt hat der, der rauf fährt, und was sich hinter der nächsten Kurve verbirgt, lässt sich erst sehen, wenn man da ist…

Die Straße wurde bereits 1938 erbaut und gilt heute als eine der eindrucksvollsten Hochgebirgsstraßen Europas. Aufgrund ihrer exponierten Lage ist sie nur während der Sommermonate befahrbar – meist von Juni bis Oktober, abhängig von der Schneelage. Wer sie befährt, sollte Schwindelfreiheit und sichere Fahrweise mitbringen, wird aber mit unvergesslichen Eindrücken belohnt.

Piran

Stadt am Mittelmeer

Die Küstenstadt Piran hat uns sofort begeistert – mit ihren engen Gassen, den venezianisch geprägten Häusern und dem lebendigen Tartiniplatz direkt am Meer. Von der alten Stadtmauer aus geniesst man einen wunderbaren Blick über die Altstadt und die Adria, und besonders abends, wenn die Sonne langsam untergeht, liegt ein ganz besonderes Flair über dem Hafen.

Obwohl es schon September war, konnten wir noch sonnige Tage mit angenehmen 25 °C geniessen – perfekt, um durch die Stadt zu schlendern, auf der Promenade zu sitzen und einfach das mediterrane Lebensgefühl aufzusaugen. Piran hat sich für uns als ein Ort gezeigt, an dem Kultur, Geschichte und entspannte Momente am Meer in schönster Weise zusammenkommen.

Smaragdgrünes Wasser

Soca Tröge

Die Soča-Tröge sind tiefe, von der Kraft des Wassers ausgewaschene Schluchten und Becken in der Nähe von Bovec. Hier zwängt sich die smaragdgrüne Soča auf engstem Raum durch enge Felsspalten, bevor sie sich wieder zu breiteren Becken öffnet. Das Zusammenspiel aus türkisfarbenem Wasser, steilen Felswänden und kleinen Wasserfällen macht die Tröge zu einem der spektakulärsten Naturwunder des Flusses.

Besonders im Sommer sind die Soča-Tröge ein beliebtes Ausflugsziel. Während das klare Wasser hier meist nur 10–15 °C erreicht und zum Baden eher zu kalt bleibt, laden die Felsen und Uferbereiche zum Verweilen und Fotografieren ein. Über kleine Brücken und gut markierte Wege lassen sich die Tröge sicher erkunden, wenn man denn immer trittsicher ist – ein Highlight für alle, die die wilde Schönheit der Soča hautnah erleben möchten.