Spanien
Der Norden Spaniens präsentiert sich für uns deutlich anders als der Süden, aber nicht karg, wie man vielleicht erwarten würde. Im Gegenteil: Der Frühling ist hier bereits spürbar angekommen. Die Bäume treiben aus, frisches Grün überzieht die Landschaft, und die Wiesen wirken lebendig und weich. Es ist eine Phase des Übergangs, in der sich alles sichtbar verändert.
Gleichzeitig beginnt mit Ostern die Campingsaison, was die Dynamik spürbar verändert. Plötzlich ist Bewegung da. Plätze füllen sich, Reservierungen werden zur Notwendigkeit. Das Wort „completo” hören wir häufiger, als uns lieb ist, bevor wir schließlich über die Feiertage einen Platz finden.
Mit dem Ankommen kehrt auch unser Rhythmus zurück. Wir verlangsamen wieder, lassen Orte auf uns wirken, statt sie abzuarbeiten. Kleine Städte wie Tordesillas oder Landschaften wie die Vorpyrenäen rund um den Río Vero passen genau zu dieser Phase unserer Reise.